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Daten & Fakten

Triops australiensis australiensis - zählt zu den schönsten Arten

Triops australiensis australiensis ist in vielerlei Hinsicht eine ungewöhnliche Art. Sie ist zwar die „Hauptart“ des Triops australiensis, ist aber dennoch in Deutschland immer noch recht selten und teuer. Das ist darauf zurückzuführen, dass sie auch in der Natur sehr selten vorkommt und auch schwierig zu züchten ist.


Viele Triopshalter sind der Meinung, dass Triops australiensis australiensis zu den schönsten Triopsarten gehört. Auftretend im Zentrum Australiens (sogar auf dem Ayers Rock!), besitzt er eine tiefgrüne Färbung. Sein Panzer und seine Unterseite sind komplett grün, manchmal sogar leicht bläulich. Manchmal ist sein Carapax gelb umrandet. Außerdem besitzt er leicht rote Ränder unter seinen Augen.

Unterseite von Triops australiensis australiensis

 

Er besitzt, wie alle Triops australiensis, einen abgerundeten Carapax. Auch ist eben dieser Carapax bei Weibchen leicht überdurchschnittlich groß und bei Männchen überdurchschnittlich klein. Seine hintersten Blattbeine stehen deutlich unter dem Carapax hervor.

 

Er ist sehr agil und bewegungsfreudig, gleichzeitig aber sehr friedlich zu Artgenossen.
Fest steht, dass Triops australiensis australiensis in der Lage ist, Autogamie zu betreiben. Trotzdem wird bei dieser Art ein leicht erhöhtes Männchenaufkommen registriert, wobei dies nur bei einigen Stämmen der Fall zu

Triops australiensis australiensis mit dunkelgrüner Färbung

 

sein scheint. Andere Stämme (hauptsächlich jene Stämme, welche im Handel angeboten werden) bestehen fast nur aus Weibchen.
Triops australiensis aust

raliensis wird recht groß, bis zu 8cm. Er muss bei hohen Temperaturen von 28-30°C leben, außerdem empfiehlt es sich bei der Zucht, eine UV-Lampe zur Beleuchtung zu benutzen. Aufgrund der hohen Temperatur und der hohen Wachstumsgeschwindigkeit lebt diese Art nur etwa 40-50 Tage. Bei der Zucht dieser Tiere ist außerdem zu beachten, dass bei der hohen Temperatur rasch ein Sauerstoffmangel entstehen kann und man ständig etwas Wasser zum Wechseln bereithalten sollte. Die Sterblichkeit im Jungtieralter ist deswegen auch höher als bei anderen Arten.

 

Quellen