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Aufzuchtanleitung

für

Urzeitkrebs: Triops cancriformis cancriformis

(Mitteleuropäischer Sommerschildkrebs)

Textfeld:   Bild: Triops Cancriformis Cancriformis Weibchen, beim durchwühlen des Bodengrundes. Gut zu sehen, die charakteristisch dunkle Farbe.

Der Triops cancriformis lebt in Pfützen an europäischen Flüssen, die regelmäßig austrocknen. Ihre Fähigkeit Dauereier zu legen, die jahrhunderte lange Trockenzeiten überdauern ist das Geheimnis ihres Überlebenserfolgs. Deswegen lebt der Schildkrebs seit über 220 Millionen Jahren auf der Erde, länger als jedes andere Tier der Welt. Die Triops haben zugesehen, wie sich die Dinosaurier entwickelt haben. Sie schwammen vielleicht in ihren überschwemmten Fußabdrücken und sie sahen, wie die Urgiganten ausstarben. Aus diesem Grund zählt man sie auch zu den „Urzeitkrebsen“ – Erlebe das enorme Wachstum, dieser Wunderkreaturen, beobachte sie bei der Suche nach Futter und blicke in die Augen einer Millionen Jahre alten Spezies.



Das zukünftige Zuhause der Triops:

Das Aquarium der Tiere sollte mindestens 12 Liter beinhalten. Jedem erwachsenen Triops sollte später 5 Liter zur Verfügung stehen. Oft kommt es vor, dass unerwartet viele Tiere schlüpfen und groß werden. Man sollte sich dabei nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn das Becken deswegen etwas eng besetzt ist. Die Zahl soll nur ein Leitwert darstellen. Außerdem minimiert sich die Zahl der lebenden Tiere oft schnell und passt sich so auf die Größe des Beckens an. Wichtig ist, dass das Aquarium eine große Bodenfläche hat. Die Tiefe ist in erster Linie nicht entscheidend. die Triops kommen auch mit 15 Zentimeter Wassertiefe aus. Jedoch benötigen sie Platz um den Bodengrund durchzuwühlen! Die optimale Beckengröße ist 50 - 60 Liter. In diesen Becken lassen sich die Tiere sehr schön beobachten, da die Triops nicht ständig von Scheibe zu Scheibe schwimmen, sondern ihr natürliches Verhalten präsentieren. Außerdem verschwinden sie nicht zu sehr in den Hintergrund, wie es in einem größerem Aquarium möglicherweiße der Fall ist. Deswegen lege ich jedem Züchter nahe, sich nach einem 60 Liter Becken umzusehen. So hat man ein Optimum an Spaß an der Zucht und der Beobachtung.