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Daten & Fakten

Thamnocephalus platyurus (PACKARD, 1877 – Trivialname auch „Biberschwanzfeenkrebs“) ist aufgrund seines markanten Äußeren eine der bekanntesten und beliebtesten Feenkrebs-Arten. Sie kommt in Nordamerika (hauptsächlich im Westen der USA) und Mittelamerika (hauptsächlich Mexiko) vor.
Mit ihren 3,5 bis 5 cm Körpergröße ist diese Art im Verhältnis zu anderen Feenkrebsen eher groß. Die Fortpflanzung erfolgt, wie bei anderen Feenkrebsen auch, zweigeschlechtlich. Das Männchen besitzt besonders große Antennen, welche es ausfahren kann und mit ihnen das Weibchen während der Paarung festhalten kann. Auch Weibchen besitzen diese Antennen, jedoch sind sie bei ihnen nicht so kräftig gebaut.
Die Färbung von Thamnocephalus platyurus variiert zwischen weiß, orangefarben und rot – hier ist die Umwelt der prägende Faktor.
Das Auffällige an dieser Art ist jedoch der hintere Teil des Körpers. Thamnocephalus platyurus besitzt keine normale Furca, sondern zwei längliche Häute, welche an einen Biberschwanz erinnern. An diesem Merkmal ist Thamnocephalus platyurus zuverlässig von anderen Feenkrebs-Arten zu unterscheiden. Die Färbung dieser beiden Häute variiert – manchmal sind sie ganz durchsichtig, manchmal an der hinteren Spitze rot und manchmal komplett rot gefärbt.
Aufgrund dieses auffälligen Merkmals zählen „Biberschwanzfeenkrebse“ verständlicher Weise zu den begehrtesten „Urzeitkrebsen“. Die Seltenheit dieser Art trägt natürlich auch dazu bei.

Quellen